IMMOBILIENPREISE: DEUTSCHLAND IM EUROPÄISCHEN VERGLEICH NOCH GÜNSTIG!

Eine Studie des Beratungsunternehmens Deloitte hat ergeben, dass im europäischen Vergleich das Kaufpreiswachstum für Wohnimmobilien in Deutschland nur noch im Mittelfeld unter 16 Ländern liegt.

Im Jahr 2017 lag Deutschland mit einer Teuerungsrate von 9,6% im Vergleich zum Vorjahr an der Spitze, rangiert aber nun mit genau 5% knapp hinter Spanien und Dänemark (jeweils 5,1%).

Während in Deutschland in der Regel 5,5 Jahresgehälter zum Kauf einer 70m² großen Eigentumswohnung ausreichen, müssen in Ländern mit den derzeit höchsten Kaufpreisanstiegen, wie zum Beispiel in Tschechien (16,8%) im Durchschnitt 11 Jahresgehälter, oder Großbritannien (14,7%) 9,4 Jahresgehälter aufgebracht werden.

Auch bei den Mietpreisen liegt keine deutsche Stadt unter den Top-20 der europäischen Städte.

Die Gefahr einer Spekulationsblase sieht das Unternehmen, trotz hoher Preisanstiege in einigen Ländern, nicht, da weder steigende Zinsen zu erwarten seien, noch der Immobilienkauf über Finanzierungen signifikant gestiegen ist.